Archiv für den Monat April 2018

Mein Neustart – Bewusstwerdung Teil 2

Wie in Teil 1 schon begonnen – hier weiter gedacht. Heute fällt es mir gar nicht mehr so leicht, das Ganze mal weiter zu denken.
Womit wir wieder bei dem Problem sind, etwas nicht zu Ende bringen zu können.

Lektion 1 – bring – endlich – zu Ende, was du angefangen hast!
Vor allem, wenn es ein Blogbeitrag über dich selbst ist, mit dem du dem Leser zeigen wolltest, wer und was du eigentlich bist.

Nun gut. Da ich nun 2 Tage Pause dazwischen hatte – mein kleiner Sohn hatte 2 Tage 40 Fieber – muss ich nun sehen, ob ich wieder in den Fluss komme, der mich vor 2 Tagen noch so beflügelt hatte. Die große Frage ist: „Wo war ich vor 2 Tagen stehen geblieben?“

Machen wir weiter. Es war damals also so, dass ich eigentlich an gar nichts glaubte, niemandem so recht vertraute, mir selbst erst recht nicht und auch entsprechend keine für mich positiven Menschen anzog. Merkt man daran, dass ich relativ freundefrei und beziehungslos gelebt habe.

Es war so, dass ich mein Glück im Außen gesucht habe. Andere dafür verantwortlich gemacht habe, wenn es mir schlecht ging. Ich mal wieder betrogen, belogen und verlassen wurde. Zuallererst drehte ich den Spieß um – was auch nicht toll war – und verließ nun ebenfalls Leute, die gar nicht so schlimm waren, die es mir und meinen Anforderungen aber nicht recht machen konnten. Dann schloss ich wieder „Freundschaften“ mit Leuten, die eigentlich schon im Außen, klar erkennbar, gar nicht zu mir passten. Ich wunderte mich quasi jahrelang, warum alles schlecht war…

Erst im Lauf der Jahre, musste ich feststellen, dass eben niemand, außer mir selbst, für mein Glück verantwortlich ist. Es ist eine unfeine Masche, andere dafür verantwortlich machen zu wollen. Und im letzten Schluss auch kein leichter Weg.

Lektion 2 – für dein Glück bist allein DU verantwortlich, niemand selbst!
Wenn du unglücklich bist und im Außen weder Liebe, noch Zuneigung oder Gehör usw. erfährst, geh weg. Such dir deinen Platz, weg von den Menschen, die dir nicht gut tun. Fang an, dich selbst und deinen Körper lieb zu haben.
DU bist in deinem Inneren schon perfekt, du weißt es bloß noch nicht.
Das Außen folgt nach. Es heißt nicht umsonst: „Wie von Innen so von Außen.“

Ich bin mehrfach gegangen. Zuletzt aus der Großstadt, die mir definitiv gar nicht mehr gut tat, etliche hundert Kilometer weg aufs Land. Hier stellte ich fest, dass ich tatsächlich in der Lage bin, inneren Frieden und Ruhe zu finden und das auch nach außen zu transportieren.

Wenn du inneren Frieden willst und daran arbeitest, wirst du ganz bald feststellen, dass deine Umgebung dies registriert und sich daran orientiert. Sie werden dich ganz einfach irgendwann akzeptieren und in Ruhe lassen. Wenn du es nicht mehr nötig hast, jeden Mist mitzumachen, sondern deinen eigenen Weg gehst, wird aus auslachen irgendwann Respekt und Anerkennung von außen.


Wie ging dieses Zitat noch mal? „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.“ War von Mahatma Gandhi.

Natürlich muss es nicht so sein, dass du oder man körperlich bekämpft wird, doch ich denke jeder von uns kennt es, ausgelacht zu werden. Die meisten kennen sogar dieses fiese Gequatsche aus der engsten Verwandtschaft… von wegen „Was willst du denn? Was denkst du eigentlich, wer du bist? Warum glaubst ausgerechnet du, etwas zu sein oder zu werden?“ und weitere solch demotivierenden Sprüche.

Hast du dich auch schon gefragt, warum man solche Dinge sagt? Dies hat oft einen einfachen Grund: Weil sie sich gerne über dich erhaben fühlen wollen und nicht möchten, dass du ihnen überlegen sein könntest.
Wer will schon feststellen, dass er eigentlich gar nichts ist oder nicht das, was er vorgibt, zu sein? 😉


Je bewusster du dir deiner Selbst und dieser Tatsache wirst, desto bewusster wird auch deinem Umfeld, wie unzufrieden sie vielleicht sogar mit ihrem eigenen Leben ist. Ist ja klar, wenn man 40, 50 Jahre oder älter ist und plötzlich merkt: „Verdammt, mein Leben ist schon zur Hälfte rum und ich habe nur für meinen Chef geschuftet, mich nur für die undankbaren Kinder zum Karlheinz gemacht oder überhaupt gar nichts aus meinem Leben gemacht!“


Selbst dann, wenn sie sehen, wie man sich zum Positiven verändert, ja selbst dann… zieht der Großteil der Menschen um einen herum gar nicht mit, sondern jammert einfach weiter.

Bei mir ist es dann so, dass ich diese Menschen mittlerweile einfach ignoriere! Ich habe keine Lust auf Gejammer und Geklage – und nichts ändert sich. Das Ändern gehört zur Bewusstwerdung einfach dazu. Von nichts kommt nichts. Und es kommt auch keiner, der dir dein Leben umgestaltet! DU musst anfangen, hab keine Angst.


Geh einfach los! Die Wege, die wir gehen, sehen wir beim ersten Mal auch nicht vorher!
Wir gehen einfach. Es ist einfach! Du musst nur losgehen! Ich helfe dir gerne dabei!

Verfolge einfach meinen Blog und ich nehme dich mit auf diese Reise der Bewusstwerdung.
Es gibt genügend Wege, man muss sie nur gehen!

Alles Liebe für euch!

Eure Katja

Mein Neustart – Bewusstwerdung Teil 1

So ihr Lieben,

es brennt mir einfach viel zu sehr auf der Seele und unter den Fingernägeln, außerdem kann ich sehr schnell tippen *lol*, sodass ich einfach weiter schreiben muss.


Ich war die letzten Jahre in einer Art Abwärtsspirale.
Kennt ihr das?

Egal, was ich anfasste, nichts funktionierte.
Egal, was ich anfing, nichts habe ich zu Ende gemacht.
Kein Buch zu Ende gelesen.
Kein Spiel zu Ende gespielt.
Nicht mal einen Film im TV habe ich geschaut. Die Glotze habe ich mittlerweile sogar entsorgt. Darüber rede ich später irgendwann mal.

Meine Motivation, irgendetwas durchzuziehen oder gar anzufangen, war irgendwo bei Null.
Meine Lust, arbeiten zu gehen, natürlich auch.
Leute kennenlernen oder vielleicht Freunde finden… Fehlanzeige…

Das Einzige, wozu ich mich aufraffen konnte und auch nur, weil das nun mal sein muss, war und ist, gemeinsam mit meinen Kindern etwas zu unternehmen.


Ansonsten habe ich definitiv nichts groß gemacht.

Ich war nicht bereit, mich aus meiner komischen Komfortzone heraus zu bewegen.


Wobei man dazu auch nicht Komfortzone sagen kann… eher so eine Art Basislager zum Überleben.


Erst, als ich anfing, mich zu fragen: „Wozu bin ich hier? Wo komm ich her? Wo geh ich hin? Was soll das Alles und wozu die ganze Sch***?“ begann ich, bewusst nach Input und Offenbarungen zu suchen.

Und NEIN, ich gehe in keine Kirche und keine Sekte.

Meine Bewusstwerdung begann eigentlich damit, dass ich herausfand, dass es immer irgendwie weitergeht. Vor dem Leben ist quasi nach dem Leben und ich begann mit dem Thema Buddhismus, wobei mir das damals noch viel zu esoterisch war.

Meditation und Yoga empfand ich damals noch als riesigen Quatsch. Allerdings, was mich wirklich reizte, war das Thema der Wiedergeburt.

„Was zum Geier ist das denn?“
Ich begann alles zu lesen und aufzusaugen, was ich dazu in die Finger bekommen konnte. Mein Hang zur Spiritualität war geboren.
Nun beginnt ja hier mein Weg der Bewusstwerdung nicht damit, dass ich erfahre, dass ich wiedergeboren sein könnte, sondern damit, dass alles plötzlich einen Sinn ergab.


Plötzlich fiel mir quasi ein Schleier von den Augen.
Jeder von uns ist auf der Welt, um zu lernen, um seine Seele zu schulen und der Welt sein Geschenk zu überreichen.

Dieses Geschenk sehen viele von uns als ihre Bestimmung/Berufung an.

Viele suchen ewig danach. Manche finden es eher, manche später, manche durch Nahtoderfahrungen oder andere leider auch nie.