Was ist – Impfen? Teil 2

Willkommen bei Teil 2 meines „Was ist – impfen“ Blogs.

Was mir bei der Recherche zu Teil 1 aufgefallen ist, sind die augenscheinlichen Ungereimtheiten.

Die schon auf dem Beipackzettel anfangen. Schaut mal:

FT (der Impfstoff) wird Ihnen nicht verabreicht,

  1. wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Gentamicin, Gelatine oder einen der in Abschnitt 6 „Inhalt der Packung und weitere Informationen“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffs sind.
  2. wenn Sie jemals eine schwere allergische Reaktion auf Eier oder Eiproteine hatten. Zeichen einer allergischen Reaktion werden in Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ beschrieben.
  3. wenn Sie an einer Blutkrankheit oder einer Krebserkrankung leiden, die das Immunsystem beeinflusst.
  4. wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Immunsystem durch eine Erkrankung, ein Arzneimittel oder eine andere Behandlung geschwächt ist.
    • wenn Sie bereits Acetylsalicylsäure (ein Wirkstoff in vielen Arzneimitteln zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung)einnehmen. In diesem Fall besteht das Risiko einer sehr seltenen, aber schweren Erkrankung (Reye-Syndrom).

Beipackzettel eines nasalen Impfstoffes..

Da steht also wenn sie allergisch gegen Gentamicin sind..

Aber, ihr könnt es drehen und wenden wie sie wollen, im weiteren Packungszettel habe ich nirgends einen Hinweis drauf gefunden, dass Gentamicin drin ist.

Was ist denn Gentamicin?

Gentamicin ist ein starkes Antibiotikum. Es kommt zum Einsatz, wenn andere Antibiotika nicht wirken. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Aminoglykoside und hilft gegen ein breites Spektrum bakterieller Infektionen.

Gentamicin wird häufig in Kombination mit anderen Antibiotika verwendet

Ich schreibe hier über eine GRIPPEIMPFUNG mit Grippevirenbestandteilen! Und dies steht im Beipackzettel der Anti-Viren-Grippeimpfung!

Ähem, okay? Da steht noch folgendes:

Wenn eine Person den Impfstoff verabreicht bekommt, wird das Immunsystem (das körpereigene natürliche Abwehrsystem) seinen eigenen Schutz gegen das Grippevirus aufbauen. Keiner der im Impfstoff enthaltenen Bestandteile kann eine Grippe auslösen.

Ja, wozu dann der Fakt mit dem Antibiotika???

Weiter recherchieren also. Gegen Viren hilft dies ja schon einmal nicht und wäre bei einer Grippeimpfung auch kontraproduktiv. Da aber jemand der Gentamicin nicht verträgt, diese Impfung NICHT bekommen soll, muss diese Stoff drin sein! Oder?

Ich fand folgendes im www.

Fast alle Impfstoffe werden so hergestellt, dass angebrütete Hühnereier mit Influenza-Viren infiziert und inkubiert werden. Diese Hühnereier müssen aus spezifiziert Pathogen-freien Herden stammen.

9 bis 12 Tage nach der Befruchtung werden sie unter aseptischen Bedingungen mit dem Saatvirus beimpft und für zwei bis drei Tage inkubiert.

Um mikrobielle Verunreinigungen zu verhindern, werden hierbei Antibiotika wie Neomycin, Kanamycin oder Gentamicin eingesetzt.

Nach einer Kältebehandlung bei 4 °C sind die Embryonen abgetötet, und die Virus-haltige Allantoisflüssigkeit, also das Eiklar, der Eier kann geerntet und daraus die Viren isoliert werden.

Unter optimalen Bedingungen können aus einem Ei ein bis zwei Impfdosen gewonnen werden.

Sollen also ca. 20 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff hergestellt werden, werden dafür 15 bis 20 Millionen befruchtete Eier von SPF-Hühnern benötigt.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2012/daz-44-2012/gefaehrliche-grippeimpfstoffe

schon heftig und wie ich in den weiterer Recherchen lesen konnte, auch eine ziemlich altmodische und tierunfreundliche Möglichkeit der Impfstoffherstellung.

Vor allem, wenn man bedenkt welche schweren Nebenwirkungen so ein auf Hühnerembryos gezüchteten Impfstoffe, die wie bemerkt nach 12 Tagen der Entwicklung getötet werden, damit der Impfstoff weiter entwickelt werden kann, verursachen kann.

Allergie auf Hühnereiweiß oder sonstige Bestandteile:

Moderne Impfstoffe brauchen zur Herstellung ein sogenanntes Nährmedium, um sich zu vervielfältigen.

Dies geschieht bei fast allen Impfstoffen, auf Hühnerfibroblastenzellkulturen.

Der Eiweißgehalt ist gering, sodass meistens die Menschen problemlos geimpft werden können. Manche Impfstoffe, wie zum Beispiel Impfstoffe gegen Influenza oder Gelbfieber wiederum enthalten größere Anteile an Hühnereiweiß.

In jedem Fall ist im Vorfeld eine sehr ausführliche und gründliche Anamnese erforderlich, um die Stärke der Allergie festzustellen.

Liegt bei einem Menschen zum Beispiel eine hochgradige Hühnereiweiß-Allergie vor, das heißt er reagiert schon bei Haut- oder Schleimhautkontakt auf kleinste Mengen Hühnereiweiß mit starken Hautausschlägen, oder sogar mit Kreislaufreaktionen, so ist ein Impfstoff mit einem hohen Eiweißgehalt, wie zum Beispiel gegen Gelbfieber, nur unter stationärer Überwachung und gegebenenfalls nach  vorheriger Testung fraktioniert zu impfen.

Es sollte in diesen Fällen immer ein versierter Allergologe zur Rate gezogen werden. Im Zweifel erfolgen diese Impfungen unter stationärer Beobachtung.

Mal ein Beispiel aus der Praxis:

Ein mir bekannter Kinderarzt, hat bei einer Impfung der besorgten und schon vorher gut informierten Mutter gesagt, es gäbe keine Nebenwirkungen zu erwarten, obwohl das Kind hochgradisch allergisch auf Eiweise reagiert UND tatsächlich ohne mit der Wimper zu zucken geimpft.

Das mir auch bekannte Kind bekam Hautausschläge, bei denen man hätte eine Verbrennung des dritten Grades am ganzen Körper vermuten können.

Leider ist sie dann zu einem anderen Kinderarzt gewechselt, der das ganze therapiert hat. Ich persönlich hätte anders reagiert!

Aber dieser Fakt der Gefährlichkeit bei bekannten Allergien darf nicht unterschätzt werden, wird es aber oft.

Vor allem, wenn auch berechtige Einwände sofort mit Verschwörungstheorien und Impfgegnerschaft in Zusammenhang gebracht werden. Was oft wirklich fehl am Platz ist.

Ein Gedanke zu „Was ist – Impfen? Teil 2

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