Sind wir, was wir zu sein glauben? Glaubenssätze einfach erklärt.

Zunächst einmal, ihr könnt auch sehr viel über das Thema in meinem Buch lesen. Gern auch kostenlos über Kindl. Einfach im Kindl oder auf Amazon „Glaubenssätze spirituel betrachet“ eingeben, das Buch ist von 2018 und ich bin Katja Kubiak.

Es freut mich sehr, wenn meine Leser auch eine Rezension dalassen. Ich bekomme zwar sehr viel Lob für meine Bücher, aber leider irgendwie kaum Rezensionen dort, wo es mir irgendwie wichtig ist. Ändert das doch mal bitte.

Fangen wir also mit einem einfachen Text an. Hier muss ich kurz ein Dankeschön in den Himmel schicken, zu meinen sehr jung verstorbenen Freundinnen, ohne die ich nicht hier säße, heute.


Was also sind Glaubenssätze und wie sind sie entstanden?

Wenn wir – unbewusst – inkarnieren und nicht „mehr“ wissen, WER und WAS wir eigentlich sind, nämlich eine unsterbliche Seele in einem sterblichen Körper und das vielleicht schon zum hundertsten oder tausendsten Male, dann sind wir beeinflussbar von außen.

ABER auch nur im Rahmen dessen, was unser eigener Seelenplan erlaubt!

Wir bilden unsere Glaubenssätze vom ersten Tag auf diesem Planeten an, weitestgehend unbewusst.

Wir nehmen das was man uns sagt, das was wir hinein interpretieren, dass was wir einfach sooo oft gehört oder mitbekommen haben und fangen an, uns in unserem Kopf einen Schrank dazu zu bauen.

In diesen Schrank, werfen wir im Prinzip erst einmal alles ungefiltert hinein, was von AUßEN zu uns hineinkommt (in unseren Kopf).

Wir hinterfragen oftmals das ganze auch nicht, ob wir es wirklich in unseren privaten Schrank hinein lassen wollen, je jünger wir sind und unerfahrener, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir das tatsächlich einfach ungefiltert hineinlegen.

Dieser Schrank wird nun im Laufe der Jahre immer voller und voller und ab und zu stellen wir nun fest, dass wir Sachen hineinlegen wollen, die da schon drin sind.

Also fangen wir an uns das ganze genauer anzusehen. Aber Achtung, nicht jeder tut das. Nicht das ihr euch am Ende wundert, was ich hier erzähle.

Wir nehmen nun also das ein oder andere wieder raus, aus dem Schrank und schauen es uns näher an und nun treten folgende Mechanismen in Kraft, voll „laienhaft“ erklärt, wie es meine Art ist, damit es auch jeder versteht!

Der Schrank ist nun – wie gesagt – so voll, dass wir mehr oder weniger bewusst uns den Inhalt genauer anschauen und beginnen darüber nach zu denken, WAS uns da gesagt wurde.

Wenn es eine Behauptung ist, wie wir – angeblich – im Auge desjenigen, der sie aufgestellt hat, sind, dann kann es entweder sein „wir lachen darüber, wir ärgern uns darüber, wir ignorieren es oder was dann schon blöd ist – wir glauben es erst einmal ohne weiter darüber nach zu denken.

Das tun wir früher oder später mit all dem Mist der von außen kommt und je älter, verständiger und – hoffentlich – bewusster wir werden, desto öfter tun wir das.

Wenn wir also im frühen Erwachsenenalter beginnen zu reflektieren, WAS da nun alles so drin ist (die wenigsten von uns sind in der Lage, bereits als Kind oder Jugendlicher bewusst! seine implizierten (also von außen eingepflanzte) Gedanken zu sortieren und zu bewerten und zu hinterfragen), wenn wir also nun beginnen darüber nachzudenken, ob das, was wir denken wirklich, auf unserem Mist gewachsen ist oder ob es das ist, was andere wollten, das wir es denken, so sind wir auf dem Weg zu erkennen was ein Glaubenssatz ist.

Kurze Zusammenfassung:

Glaubenssätze werden zum größten Teil aus dem gebildet, was andere uns erzählen.

Wir speichern es im Kopf, hinterfragen es weitestgehend nicht und glauben es einfach.

Um zu erkennen, das wir Glaubenssätze verinnerlicht haben, müssen wir in der Lage sein bewusst! unsere Gedanken zu betrachten und zu reflektieren – sprich darüber ernsthaft nach zu denken.

Dies ist der erste Teil. Stellen wir fest, dass die negativen Glaubenssätze überwiegen müssen wir festlegen ob sie uns nützen oder behindern.

Sind sie uns nicht dienlich, müssen wir uns von ihnen trennen und uns neue Glaubenssätze einpflanzen, welche uns hilfreich sind.

Dies geschieht am besten indem wir uns immer wiefer ins Bewusstsein rufen, dass wir nicht die Summe dessen sind was uns erzählt wird, sondern wir sind eigenständige Persönlichkeiten und Wesen.

Wir sind eben NICHT wie unser Vater, weil unsere Mutter den nicht mag und nun mit uns ein Problem hat, wir sind auch nicht wie die – angeblich – ungezogenen Kinder unserer Tante, weil die ständig wehklagt und unsere Familie nun denkt, dass wir auch so sind.

Wir sind auch nicht das, was andere sich zusammen spinnen nur weil ihnen unsere Optik nicht passt.

Jeder Mensch ist gut so wie er ist und genau so wie er in diesem Moment sein kann!

Daran sollte man sich öfter mal erinnern.

Jeder von uns, ist auf einem anderen, nämlich seinem eigenen Level und das geht uns nichts an! Wir sind eigentlich gar nicht berechtigt, anderen in ihr eigenes Leben hineinzureden. Aber tun es eigentlich dennoch ununterbrochen.

Oftmals tarnen wir unsere eigenen Glaubenssätze als „gut gemeinten Ratschlag“,

Aber sorry, dass ist falsch. Jeder Mensch hat das Recht frei zu entscheiden, was, wer und wie er sein will. Jeder. Also in Zukunft mal darüber nachdenken, bevor wir reden ob wir nicht gerade in unserem eigenen Schrank kramen und unserem Gegenüber den Inhalt der alten Schublade hinwerfen wollen.


Mein Buch darüber, gibt es übrigens auch auf Englisch.

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