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Übersäuerung des Körpers, Basische Ernährung

Heute mal eins der Streitthemen Nummer Eins.

Ich erhebe hier keinen Anspruch auf exakte Richtigkeit, ich bin kein Mediziner oder Experte, ich kläre auch nur darüber auf was ich in meiner Krankenschwesternausbildung gelernt habe und aus meinen Recherchen hinzufügen konnte oder musste.

Bei Krankheiten oder Symptomen, in denen ihr euch wieder erkennt, geht bitte unbedingt erst einmal zum Arzt oder Heilpraktiker und versucht nicht sofort euch selbst zu kurieren.

Übersäuerung des Körpers und basische Ernährung. Ich sage bewusst „Streitthema“ weil manch einer ja behauptet, übersäuern kann man sich nicht und dabei einfach mal das Krankheitsbild Azidose völlig wegretuschiert.

Azidose ist eine Übersäuerung des Blutes und damit nun nicht unbedingt das gemeint, was unter normalen Menschen gemeint ist, wenn sie von Übersäuerung des Körpers sprechen. Aber interessanterweise ist es genau da mit drin, wenn man davon spricht. Ich habe tatsächlich, schon hier im WordPress, Blogs von angeblichen Fitnessexperten gelesen, welche fest und steif behaupten, dass es so etwas gar nicht gibt.

Also heute eine kleine Aufklärlektion.

Übersäuerung des Blutes und damit des Körpers durch falsche Ernährung ist kein Mythos. Wird aber durchaus in der Schulmedizin nicht sofort als Ursache für Erkrankungen wahrgenommen und wenn es festgestellt wird, dann nur weil der entsprechende Arzt das doch weiß.

Meine damalige Kinderärztin hatte so etwas immer auf dem Schirm, wenn ein Kind ungewöhnlich schlapp war und dann sehr oft auf eine Übersäuerung des Blutes getippt und lag damit, wie auch bei uns dann im Krankenhaus nachgewiesen, fast immer richtig.

Ich halte es also, nachdem ich dass selbst erlebt habe, für unerklärlich, dass es immer noch Leute gibt, die behaupten, dass gibt es nicht. Aber egal und weiter im Thema.

Der eigentliche pH-Wert unseres Blutes sollte immer konstant sein und idealerweise bei 7,4 liegen.

PH-Wert bedeutet, kurz gesagt, dieser Wert zeigt an wie SAUER oder BASISCH eine Lösung (in dem Fall Blut) ist.

Der Mittelpunkt liegt bei Null und je saurer desto höher, je basischer desto niedriger. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an die Teststreifen, mit denen man in der Schule Unfug anstellen konnte. Ich glaub das hieß Lackmuspapier. Keine Ahnung ob das heute noch so ist.

Ist also der eigentlich, ideale pH-Wert, Google sagt das bedeutet „potentia Hydrogenii“ in Latein, ist er also über 7,4 so ist, wie wir nun schon erkennen können und es ist dann tatsächlich so, unser Blut und damit unser Körper zu sauer.

Aber wie konnte das passieren? Ist das nun schlimm?

Zunächst einmal, der ganze Bereicht ist wesentlich komplexer als in einen Blog passt und ich vermute, dass eine Ernährungsberaterin euch andere Ursachen nennt, als ein Fitnessexperte der sich damit auskennt oder gar ein Mediziner der wieder andere Ursachen erkennt.

Es ist auch hier wie so oft zu bedenken „viele Wege führen nach Rom“ und viele Ursachen führen in die Azidose.

Ich kann und will hier gar nicht alle nennen, weil ich Euch dann vorher auch noch den Stoffwechsel Eures Körpers erklären müsste und dazu müsste ich meine Schulbücher rauskramen. Die vermutlich nicht mehr existieren.

Wie ihr nun ahnt, ist die Übersäuerung unseres Körpers ein prinzipielles Stoffwechselproblem, mit verschiedenen Ursachen.

Dies können sein:

  • falsche Ernährung
  • oder falsches NICHT ESSEN! also falsches Fasten – Ketoazidose (zu Ketose blogge ich später noch etwas)
  • exzessiver Sport oder exzessive körperliche Bewegung
  • zu hoher Alkoholkonsum
  • Erkrankungen des Körpers, wie chronischer Durchfall
  • unbehandelte, weil unerkannte Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
  • unerkannte organische Erkrankungen, welche direkten Einfluss auf den Körper haben, wie Nierenerkrankungen,

kein Anspruch auf Vollständigkeit!

Ihr seht also, die Ursachen können, wie bereits oben schon bemerkt, vielfältig und vor allem unerkannt sein.

Deswegen landen Patienten mit unklaren Stoffwechselbeschwerden oft auch im Krankenhaus, wo sie gründlich organisch untersucht werden um festzustellen woran es liegt.

Ein gesunder Körper, der sinnvoll und bedürfnisgerecht behandelt und ernährt wird, hat diese Problematik so gut wie nie, da unser Blut über eine Art Puffersystem verfügt, in welchem temporäre Stoffwechselentgleisungen aufgefangen und eigenständig korrigiert werden.

Ein großer Teil solcher Probleme ist dadurch von uns selbst initiiert. Was man auch an der Ursachenliste erkennen kann.

Erste Hilfe bei Übersäuerung oder erster Anlaufpunkt, muss wie gesagt, bei öfter auftretenden Beschwerden immer mindestens der Hausarzt sein, der dann entsprechende Therapien einleidet.

Welche Symptome weisen auf eine Übersäuerung hin?

Im Falle meiner Tochter damals, war es schon ein plötzlich auftretender Notfall, der uns ja vom Kinderarzt direkt ins Krankenhaus führte.

Da war sie gerade ein paar Monate jung, wurde nicht gestillt. Draußen waren 40 Grad und sie war plötzlich sehr blass, schlapp und weinerlich und meine Intution sagte mir „geh mal besser schnell zum Arzt“. Die überwies uns direkt ins KH und dort bekam meine Tochter dann ein paar Tage Infusionen bis das Blutbild wieder stimmte.

Als Ursache wurde ein Flüssigkeitsmangel in Verbindung mit starker Hitze diagnostiziert. Organisch war alles in Ordnung. Selbst therapieren hätte ich das nicht mehr gekonnt, da ich nicht einmal wusste was los war. Sie hatte zwar ihren Tee getrunken aber das war wohl in dem Fall zu wenig.

Symptome bei Erwachsenen sehen eher so aus, je nach Ursache:

  • bei falscher Ernährung, was übrigens nicht von heute auf morgen passiert sondern oft aus Unwissenheit jahrelang falsch gemacht wurde, beginnt der Körper zunächst undefinierbar zu streiken. Mal hier ein Infekt, dann mal wieder Halsschmerzen. Dann tun die Gelenke weh, dann mal wieder ist man massiv ausgelaugt. Alles in allem also „alles und nichts“ ein undefinierbarer Symptomkomplex.
  • Akute Azidose aufgrund Alkoholexzess stellt man oft zeitnah fest, im Blut.
  • Übersäuerung durch exzessiven Sport, kennt jeder Sportler der schon einmal sein Training stark übertrieben hat, hier hat man eher die muskuläre Azidose, den Muskelkater. Hier liegt das Zusammenspiel oft an zu wenig geeigneter Flüssigkeit, die man aufnimmt und nicht geeigneter Ernährung. Man erkennt eine Übersäuerung als Sportler an mangelnder Leistungsfähigkeit und fehlender oder erschwerter Regeneration.

Fun Fact:

Trinken von Wasser hat keinen direkten Einfluss auf unser Blut, macht es also nicht sofort dünner. Wasser gelangt wie alle anderen Lebensmittel auch, zuerst einmal in den Magen. Wo es im Idealfall den Speisebrei der im Magen erst entsteht – verdünnt und gelangt dann weiter in den Darm, von dem aus es, durch Osmose, ins Blut und in die Zellen gelangt.

Bis Wasser also IN die Zellen und ins Blut gelangt, kann es übrigens vor allem wenn man Cola oder Kaffee trinkt, über zwei Stunden dauern, was man berücksichtigen sollte, wenn man schweißtreibende Aktivitäten durchmacht.

Ich wollte es nur mal erwähnt haben.


Wie kann man sich nun vor Übersäuerung schützen?

Das ist eigentlich recht simpel. Für manche aber eine besonder Herausforderung, für die sie dann wohl therapeutische Hilfe benötigen.

  • Krankheiten sollten immer schulmedizinisch begutachtet und therapiert werden und man sollte einen Heilpraktiker als Begleitung hinzuziehen wenn gewünscht. Aber der Heilpraktiker sollte – auch sonst nicht – den Schulmediziner ersetzen. Vor allem nicht wenn es um Kinder geht. Ich kenne genügend Impfmuffeleltern die leider auch das andere lieber vom Heilpraktiker therapieren lassen, als zum Arzt zu gehen. Kann funktionieren muss aber nicht. Wobei man gute Heilpraktiker daran erkennt, dass sie entsprechende Patienten zum Arzt jagen.
  • Ernährungsberater können Eure Ernährung korrekt analysieren und Schwachstellen aufzeigen und Euch einen guten Ernährungsplan machen. Es lohnt sich, vor allem wenn man Gewicht abnehmen muss oder will, jenseits der 15 kg Marke wenigstens ein- bis zweimal einen Profi zu Rate zu ziehen. Traut Euch! Die haben Schweigepflicht 😉
  • Sportmediziner können Euch durchchecken und feststellen was ihr falsch macht. Und auch da Vorschläge zur Selbsthilfe liefern.

Ich muss gestehen, ich kann und will niemanden der gesundheitliche Probleme hat, Tipps geben wie zum Beispiel „Trink 3 Liter Wasser am Tag“ wenn ich nicht einmal weiss, ob derjenige nicht vielleicht Nierenprobleme hat. Wo viel Wasser trinken unter Umständen fatal wäre.

Ich rate bei körperlichen Beschweren, denen keine klar erkennbare Ursache zu Grunde liegt immer erst einmal zum Arztbesuch. Zumal ich nun schon darauf hingewiesen habe, dass gerade die falsche Ernährung oft jahrelang so betrieben wurde, bis der Körper streikt.

Ich werde hier trotz allem ein paar Tipps geben, wie ihr durch basenreiche Ernährung einer Übersäuerung vorbeugen könnt und anfangsprobleme rückgängig machen könnt.

Das kommt im nächsten Blog.

Bleibt dran 🙂

Ewiges Drama Kopfschmerzen?

Einen wunderschönen guten Montagmorgen.

Ich habe mich gerade mal wieder in meiner Lieblingsapotheke umgesehen, mich plagt das übliche Leiden..

Kopfschmerzen.

Das kann an keinen vor vielen Jahren operierten Kieferhöhlen liegen, weil jeder Schnupfen sofort in die Stirnhöhlen wandert.

Oder an der „kaputten“ Halswirbelsäule, mir wurde vor 22 Jahren von einem, damaligen Freund der Kopf verdreht und dabei ging die HWS kaputt. Ja, das waren extremste Schmerzen inklusive 3 Wochen Bettruhe danach.

Es ist mittlerweile dadurch halt so, dass HW 3 und 4 gern mal ihre Position verlassen und dann auch noch der Trigeminus reingrätscht..

Oder es liegt am chronisch entzündeten Zahnfleisch unter einer Porzellanbrücke, die nur der besseren Optik dienen sollte..

Das wird am Freitag „behandelt“ und wird wohl sehr blutig..

Weitere Gründe für Kopfschmerzen sind auch normaler Schnupfen, verhärtete Muskeln im Rücken und Genick, Wassermangel oder eine beginnende Migräne.

Virusinfektionen der oberen Atemwege, nächtliches Knirschen mit den Zähnen, auch infolge Stress.

Und weitere unzählige Möglichen Ursachen.

Bei mir hilft derzeit inhalieren. Und den Raum belüften.

Eukalyptusöl tut immer gut. Auch in Aromatherapien.

Mein Genick wurde dieses Jahr schon professionell eingerenkt, aber es hat mich trotzdem völlig aus den Latschen geworfen. Mein Kopf funktionierte da etliche Tage gar nicht mehr. Auser liegen und leiden war nichts möglich.

Anfang März kam ja noch ’notfallmäßig‘ eine schwere Op dazu, die den Rest meines Körpers 14 Tage flach gelegt hatte und was auch noch zwickt und nervt, hier und da.

Und dann war ich eigentlich auch nicht mehr „lebendig “ oder nur noch so halb.

Wer wie ich, alleinerziehend ist, kennt das Dilemma.

Zumindest 4 Monate später, fiel mir ein, dass ich im Krankenhaus lange Antibiotikainfusionen bekommen habe und deswegen meine Nebenhöhlen mich ein paar Wochen in Ruhe ließen.

Vor 3 Wochen war dann wegen der Stirnhöhlenentzündung wieder ein hochwertiges Antibiotikum nötig, weil der HNO Arzt meinte, die nötige Op macht man heute nicht mehr!?

Und nun ist die Wirkung des Medikaments vorüber und es geht von vorne los.

Mein Repertoire an Heilmitteln ist gar nicht so groß. Weil es einfach operiert werden müsste, aber dies wird halt nicht mehr getan. Da steht man als Patient durchaus vor einem Problem.

Gegen anatomische Besonderheiten nützt auch die beste Psychologische Therapie am Ende nichts. Auser das man vielleicht lernt besser damit umzugehen.

Wenn man aber unter chronischen Schmerzen leidet, ist das auch eher ein Witz, statt echter Hilfe.

Naja, genug gejammert.

Was bei ständigen Kopfschmerzen noch helfen kann, ist Rückentraining unter professioneller Anleitung und Aufsicht um verzogene Gelenke wieder ordentlich zu positionieren.

Darmsanierung um das körperliche Wohlbefinden zu verbessern, der Darm ist das größte Organ im Körper und kann auch Kopfschmerzen auslösen.

Zahnsanierung und eine penible Zahnpflege.

Regelmäßig zum Augenarzt gehen um Störungen frühzeitig zu erkennen. Ein guter Augenarzt erkennt auch gesundheitliche Probleme in den Augen

Trinken, trinken, trinken. Wasser natürlich.

Immunsystem stärken, mit viel und regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft, bei jedem Wetter.

Räume regelmäßig lüften! Um die Schadstoffbelastung in der Wohnung gering zu halten. Milben – und Hausstauballergien verursachen auch Kopfschmerzen.

Bei Allergien entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Auf Drogen und Rauschmittel wie Alkohol und Zigaretten und Alltagsdrogen wie Zucker und Kaffee einfach verzichten.

Regelmäßig die Ernährung checken ob wir unseren Körper alle Nährstoffe geben, die er benötigt.

Und so weiter;)

Meditieren und entspannen sollten wir uns natürlich auch immer wieder, ganz bewusst!


Was tut ihr für Eure Gesundheit?

Was ist – Impfen? Teil 2

Willkommen bei Teil 2 meines „Was ist – impfen“ Blogs.

Was mir bei der Recherche zu Teil 1 aufgefallen ist, sind die augenscheinlichen Ungereimtheiten.

Die schon auf dem Beipackzettel anfangen. Schaut mal:

FT (der Impfstoff) wird Ihnen nicht verabreicht,

  1. wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Gentamicin, Gelatine oder einen der in Abschnitt 6 „Inhalt der Packung und weitere Informationen“ genannten sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffs sind.
  2. wenn Sie jemals eine schwere allergische Reaktion auf Eier oder Eiproteine hatten. Zeichen einer allergischen Reaktion werden in Abschnitt 4 „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“ beschrieben.
  3. wenn Sie an einer Blutkrankheit oder einer Krebserkrankung leiden, die das Immunsystem beeinflusst.
  4. wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Ihr Immunsystem durch eine Erkrankung, ein Arzneimittel oder eine andere Behandlung geschwächt ist.
    • wenn Sie bereits Acetylsalicylsäure (ein Wirkstoff in vielen Arzneimitteln zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung)einnehmen. In diesem Fall besteht das Risiko einer sehr seltenen, aber schweren Erkrankung (Reye-Syndrom).

Beipackzettel eines nasalen Impfstoffes..

Da steht also wenn sie allergisch gegen Gentamicin sind..

Aber, ihr könnt es drehen und wenden wie sie wollen, im weiteren Packungszettel habe ich nirgends einen Hinweis drauf gefunden, dass Gentamicin drin ist.

Was ist denn Gentamicin?

Gentamicin ist ein starkes Antibiotikum. Es kommt zum Einsatz, wenn andere Antibiotika nicht wirken. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Aminoglykoside und hilft gegen ein breites Spektrum bakterieller Infektionen.

Gentamicin wird häufig in Kombination mit anderen Antibiotika verwendet

Ich schreibe hier über eine GRIPPEIMPFUNG mit Grippevirenbestandteilen! Und dies steht im Beipackzettel der Anti-Viren-Grippeimpfung!

Ähem, okay? Da steht noch folgendes:

Wenn eine Person den Impfstoff verabreicht bekommt, wird das Immunsystem (das körpereigene natürliche Abwehrsystem) seinen eigenen Schutz gegen das Grippevirus aufbauen. Keiner der im Impfstoff enthaltenen Bestandteile kann eine Grippe auslösen.

Ja, wozu dann der Fakt mit dem Antibiotika???

Weiter recherchieren also. Gegen Viren hilft dies ja schon einmal nicht und wäre bei einer Grippeimpfung auch kontraproduktiv. Da aber jemand der Gentamicin nicht verträgt, diese Impfung NICHT bekommen soll, muss diese Stoff drin sein! Oder?

Ich fand folgendes im www.

Fast alle Impfstoffe werden so hergestellt, dass angebrütete Hühnereier mit Influenza-Viren infiziert und inkubiert werden. Diese Hühnereier müssen aus spezifiziert Pathogen-freien Herden stammen.

9 bis 12 Tage nach der Befruchtung werden sie unter aseptischen Bedingungen mit dem Saatvirus beimpft und für zwei bis drei Tage inkubiert.

Um mikrobielle Verunreinigungen zu verhindern, werden hierbei Antibiotika wie Neomycin, Kanamycin oder Gentamicin eingesetzt.

Nach einer Kältebehandlung bei 4 °C sind die Embryonen abgetötet, und die Virus-haltige Allantoisflüssigkeit, also das Eiklar, der Eier kann geerntet und daraus die Viren isoliert werden.

Unter optimalen Bedingungen können aus einem Ei ein bis zwei Impfdosen gewonnen werden.

Sollen also ca. 20 Millionen Dosen Influenza-Impfstoff hergestellt werden, werden dafür 15 bis 20 Millionen befruchtete Eier von SPF-Hühnern benötigt.

Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2012/daz-44-2012/gefaehrliche-grippeimpfstoffe

schon heftig und wie ich in den weiterer Recherchen lesen konnte, auch eine ziemlich altmodische und tierunfreundliche Möglichkeit der Impfstoffherstellung.

Vor allem, wenn man bedenkt welche schweren Nebenwirkungen so ein auf Hühnerembryos gezüchteten Impfstoffe, die wie bemerkt nach 12 Tagen der Entwicklung getötet werden, damit der Impfstoff weiter entwickelt werden kann, verursachen kann.

Allergie auf Hühnereiweiß oder sonstige Bestandteile:

Moderne Impfstoffe brauchen zur Herstellung ein sogenanntes Nährmedium, um sich zu vervielfältigen.

Dies geschieht bei fast allen Impfstoffen, auf Hühnerfibroblastenzellkulturen.

Der Eiweißgehalt ist gering, sodass meistens die Menschen problemlos geimpft werden können. Manche Impfstoffe, wie zum Beispiel Impfstoffe gegen Influenza oder Gelbfieber wiederum enthalten größere Anteile an Hühnereiweiß.

In jedem Fall ist im Vorfeld eine sehr ausführliche und gründliche Anamnese erforderlich, um die Stärke der Allergie festzustellen.

Liegt bei einem Menschen zum Beispiel eine hochgradige Hühnereiweiß-Allergie vor, das heißt er reagiert schon bei Haut- oder Schleimhautkontakt auf kleinste Mengen Hühnereiweiß mit starken Hautausschlägen, oder sogar mit Kreislaufreaktionen, so ist ein Impfstoff mit einem hohen Eiweißgehalt, wie zum Beispiel gegen Gelbfieber, nur unter stationärer Überwachung und gegebenenfalls nach  vorheriger Testung fraktioniert zu impfen.

Es sollte in diesen Fällen immer ein versierter Allergologe zur Rate gezogen werden. Im Zweifel erfolgen diese Impfungen unter stationärer Beobachtung.

Mal ein Beispiel aus der Praxis:

Ein mir bekannter Kinderarzt, hat bei einer Impfung der besorgten und schon vorher gut informierten Mutter gesagt, es gäbe keine Nebenwirkungen zu erwarten, obwohl das Kind hochgradisch allergisch auf Eiweise reagiert UND tatsächlich ohne mit der Wimper zu zucken geimpft.

Das mir auch bekannte Kind bekam Hautausschläge, bei denen man hätte eine Verbrennung des dritten Grades am ganzen Körper vermuten können.

Leider ist sie dann zu einem anderen Kinderarzt gewechselt, der das ganze therapiert hat. Ich persönlich hätte anders reagiert!

Aber dieser Fakt der Gefährlichkeit bei bekannten Allergien darf nicht unterschätzt werden, wird es aber oft.

Vor allem, wenn auch berechtige Einwände sofort mit Verschwörungstheorien und Impfgegnerschaft in Zusammenhang gebracht werden. Was oft wirklich fehl am Platz ist.