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Story of Last Night / a nice dream?!

quietly, very quietly – carefully putting one foot in front of the other, she crept meter by meter, slowly through the forest.

From time to time, when the moon shone through the high treetops, she stopped and looked around.

In these moments she did not dare to go further for fear that her pursuer, whom she thought was already close behind her, saw her and the game was over prematurely.

But when hours later still nothing had happened and he hadn’t caught up with her, she thought she was the winner and went back to the camp with her head held high.

Everyone was still asleep. As the tiredness overcame her, she did not wonder why nobody came to receive her, but went straight to her tent.

As soon as her head touched the thin pillow, she was already fast asleep.

Hours later, she woke up from a dreamless and restless sleep and felt numb.

A cold shiver ran down her back when she noticed that apparently everything was still sleeping outside.

„How long have I been asleep?“ she thought, got up, put up her tent and looked around.

Nobody was to be seen and also far and wide nothing to hear.

No laughter, no dog barking, even birdsong could not hear them. Strange. The tents of the others, were all firmly closed.

Judging by the position of the sun, it was already noon.

A little perplexed she walked towards her sister’s tent. This tent was also tightly closed, nothing moved inside.

A few meters before she stopped, not sure if she should open it.

But in the end it did, the tent was empty. Looked like it had never been inhabited. The blankets lay carefully folded, on the thin mats.

Nothing was lying around. You’d think nobody had ever been in here.

But something scared her.

Her sister was a year older than her and back in the old days, before the epidemic, they lived together in a tiny room in her parents‘ small apartment building.

While she was the neat one who never left anything lying around, her sister was chaotic.

Something crunched behind her and let her drive back, scared. Cold sweat broke out of her pores, which could have made the crunch.

The camp stood on earth and lawn and especially the area around her sister’s tent was very clean.

Not a branch that could have cracked.

The hairs on her neck stood up when she heard sounds coming towards the tents.

Vocal murmurs, voices unknown to her. What to do?

Whatever had happened, it was definitely not a good thing and she had only escaped the whole thing because she had played the game.

Kai, the man chasing her, hadn’t shown up either. He was the best of them.

The voices came closer and she was almost stiff with fear when an idea came to her.

„Hey Kati, hey. Wake up. “ Someone shook her, moaned, her eyes opened. Her head was pounding and blood was throbbing in her temples.

She rubbed her aching head and sat up.

The members of her clan stood in a semicircle around her.

Their pale faces glowed in the moonlight, strangely bizarre.

She looked around questioningly. What had happened, wasn’t she just in the tent?

Uwe, the leader and friend of her sister, bent down to her, „Kati, what happened? Kai was looking for you all night. He just came back to camp alone.“

You had been missing for 48 hours and we looked for you several times and we were also here and now, on the way back to camp, you are suddenly lying here unconscious.“

She started shaking and her head hurt so much.

„Take me to camp.“ That’s all she could come up with.

When she arrived in her tent, her head fell on the thin pillow and she was fast asleep.

Story of Last Night / Ein netter Traum?!

leise, sehr leise – vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzend, schlich sie Meter für Meter, langsam durch den Wald.

Von Zeit zu Zeit, wenn der Mond durch die hohen Baumwipfel schien, blieb sie stehen und schaute sich um.

In diesen Momenten wagte sie sich nicht, weiter zu gehen, aus Angst das ihr Verfolger, den sie schon nah hinter sich wähnte, sie sah und das Spiel vorschnell vorbei war.

Als jedoch Stunden später immer noch nichts geschehen war und er sie nicht eingeholt hatte, wähnte sie sich als Gewinnerin und ging hoch erhobenen Hauptes zurück ins Camp.

Es schliefen noch alle. Da die Müdigkeit sie überkam, wunderte sie sich gar nicht warum keiner kam, sie zu empfangen, sondern ging schnurrstracks in ihr Zelt.

Kaum berührte ihr Kopf das dünne Kissen, schlief sie auch schon tief und fest.

Stunden später, wachte sie aus einem traumlosen und unruhigen Schlaf auf und fühlte sich wie betäubt.

Ihr lief ein kalter Schauer über den Rücken, als sie bemerkte, dass draußen scheinbar immer noch alles schlief.

„Wie lange habe ich geschlafen?“ dachte sie sich, stand auf, zog ihr Zelt auf und schaute sich um.

Niemand war zu sehen und auch weit und breit nichts zu hören.

Kein Lachen, kein Hundegebell, sogar Vogelgezwitscher konnte sie nicht vernehmen. Seltsam. Die Zelte der anderen, waren allesamt fest verschlossen.

Dem Stand der Sonne nach zu urteilen, war bereits Mittag.

Ein wenig ratlos ging sie auf das Zelt ihrer Schwester zu. Auch dieses war dicht verschlosssen, nichts regte sich drinnen.

Ein paar Meter davor stoppte sie, unschlüssig ob sie es öffnen sollte.

Tat es schließlich aber doch, das Zelt war leer. Sah aus, als wäre es nie bewohnt worden. Die Decken lagen sorgfältig gefaltet, auf den dünnen Matten.

Nichts lag herum. Man könnte meinen, niemand wäre je hier drin gewesen.

Aber etwas ließ sie aufschrecken.

Ihre Schwester war ein Jahr älter als sie und damals, in der alten Zeit, vor der Seuche, bewohnten sie zusammen ein winziges Zimmer, in dem kleinen Mietshaus ihrer Eltern.

Während sie die chaotische war, die gern mal etwas herumliegen ließ, war ihre Schwester überakurat.

Hinter ihr knirschte etwas und ließ sie, erschrocken zurückfahren. Angstschweiß brach ihr aus allen Poren, was hätte den Knirschen können.

Das Camp stand auf Erde und Rasen und gerade der Platz um das Zelt ihrer Schwester war penibel sauber.

Kein Ast der hätte knacken können.

Die Nackenhaare stellten sich ihr auf, als sie Geräusche vernahm, die auf die Zelte hinkamen.

Stimmgemurmel, von ihr unbekannten Stimmen. Was tun?

Was auch immer geschehen war, es war bestimmt nichts gutes und sie war der ganzen Sache nur entgangen, weil sie das Spiel mitgespielt hatte.

Kai, ihr Verfolger, war ja auch nicht aufgetaucht. Dabei war er der beste von allen.

Die Stimmen kamen näher und sie war fast steif vor Angst, als ihr eine Idee kam.

„Hey Kati, hey. Wach auf. “ jemand rüttelte sie, stöhnend schlug sie die Augen auf. Ihr Kopf dröhnte und das Blut pochte in den Schläfen.

Sie rieb sich den schmerzenden Kopf und setzte sich auf.

Die Mitglieder ihres Clans, standen im Halbkreis um sie herum.

Im Mondlicht leuchteten ihre blassen Gesichter, seltsam bizarr.

Sie schaute sich fragend um. Was war passiert, war sie nicht eben noch im Zelt?

Uwe, der Anführer und Freund ihrer Schwester, beugte sich zu ihr, „Kati, was ist denn passiert? Kai hat dich die ganze Nacht gesucht, er kam gerade alleine ins Camp zurück.“

Du warst 48 Stunden verschwunden und wir haben dich mehrfach gesucht und wir waren auch hier und jetzt, auf dem Rückweg zum Camp, liegst du plötzlich ohnmächtig hier.“

Sie begann zu zittern und ihr Kopf schmerzte so sehr.

„Bringt mich ins Camp.“ Mehr brachte sie nicht heraus.

In ihrem Zelt angekommen, fiel ihr Kopf auf das dünne Kissen, schon schlief sie tief und fest.

was ist – der BIORHYTHMUS?

Ich gebe zu, derzeit laufe ich extrem auf „Sparflamme“.

Alles wozu ich aufraffen kann, ist, mich um die Kinder zu kümmern und ein paar kleinere Blogs zu schreiben. Ich bin einfach mal, nicht fit,

Witzigerweise, kann ich euch dafür sogar die Ursache nennen.

Mein Biorhythmus ist auf allen drei Ebenen absolut im Keller.

Alle fast allen drei Sparten auf unglaublichen minus 100% .

Toll, lähmt mich aber nicht nur körperlich, auch emotional und geistig. Nichts geht mehr, quasi.

Der Block, den ich eigentlich schreiben will, den krieg ich derzeit einfach nicht hin. Verschieb ich auf später. Derzeit müssen Themen ran, an denen ich nicht erst mein Gehirn aufputschen muss, um sie zu schreiben.

Zum Glück, währt so eine Phase, in der alles weit unter null liegt, nicht ewig und ist wohl eher auch selten.


Der Biorhythmus beginnt bei unserer Geburt und endet mit dem Tod.

Dazwischen schwankt er wellenförmig, auf und ab. Immer stur im gleichen Rhythmus.

Er hat drei Teile:

1- Physischer Rhythmus, alles was unseren Körper betrifft. Also Ausdauer, Kraft, Stärke -die körperliche Verfassung allgemein.

Je weiter unserer Kurve gen – und unter Null fällt, desto schwieriger wird es für uns körperliche Höchstleistungen zu vollbringen,

Wir kommen schwer aus dem Bett früh und könnten schon am späten Nachmittag direkt wieder schlafen. Dies wäre in solchen Phasen auch das gesündeste für uns.

2 – Emotionaler Rhythmus, alles was unsere seelische Verfassung ausmacht. An guten Tagen, sind wir ausgeglichen und wenig reizbar oder launisch und auch hier gilt, je weiter die Kurve sinkt, desto mehr schwankt unsere Stimmung und Laune.

Ist sie ganz unten angekommen, geht es uns wie aus dem nichts, seelisch gar nicht mehr so gut.

Man nennt dies auch die Zeiträume zwischen Optimismus und Pessimismus.

3 – Intellektueller Rhythmus, der ist derzeit auch bei minus 100% Prozent bei mir (wie die anderen auch fast) und ich merke das daran, dass ich fast jedes Wort falsch eintippe.

Wer eine wichtige Prüfung zu schreiben hat und den Termin festlegen kann, sollte vorher einen Blick auf seine Rhythmuskurve werfen, wenn sie weit unter null liegt, könnte es schwierig werden.


Die Phase des physischen Rhythmus beginnt nach der Geburt und dauert 23 Tage.

In unserem Bild hier, die grüne Kurve.

Wir sehen nun schon das sie sich unterscheiden.

Emotionale Phase dauert 28 Tage. Geistige Phase 33 Tage.

Biorhythmuskurve – grün – physisch, rot – emotional, blau – psychisch

Wenn wir wissen wollen welche Phase wir gerade beschreiten, können wir entweder den Taschenrechner zücken und irgendwie versuchen das auszurechnen. Aber es ist einfacher einen der gefühlt tausend Onlinerechner zu bemühen.


Ich, wäre natürlich nicht ich, wenn ich irgendwas behaupte und nicht wenigstens kurz ein bisschen recherchiere, wie das ganze entstanden ist bzw. zustande gekommen ist

Der Biorhythmus wurde erstmalig festgestellt und dokumentiert von sogar zwei Medizinern! Schulmedizinern, muss man dazu sagen.

 Berliner Arzt Dr. Wilhelm Fließ (1858-1928)

Die Basis für diese simple Rechnung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch den Wiener Psychologen Hermann Swoboda und den Berliner Arzt Wilhelm Fließ gelegt. Fließ glaubte, in den Krankenakten seiner Patienten übereinstimmend Regelmäßigkeiten entdeckt zu haben und formulierte diese zunächst in seiner Periodenlehre.[1] Sie versuchten, so hinter den „guten“ und „schlechten“ Momenten eines Lebens eine Gesetzmäßigkeit zu entdecken.

Links zu Wikipedia eingefügt.


Wiener Professor und Psychologe Hermann Swoboda (1873 – 1963)

In Die Perioden beschreibt Swoboda die spontane periodische Wiederkehr von Gedanken nach 18 Stunden, 23 Stunden und nach 23 Tagen. Er widmet ein umfangreiches Kapitel den Arbeiten von Fließ.

Swoboda sagte, er wüsste nichts von Dr. Fließ,  veröffentlichte seine Erkenntnisse 1904 aber erst nach Fließ.

 H. Swoboda: Die Perioden des menschlichen Organismus, Wien,1904

 H. Swoboda: Das Siebenjahr : Untersuchungen über die zeitliche Gesetzmäßigkeit des Menschenlebens, Wien, 1917