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alltagsgeschichten #1

Ich melde mich mal wieder im „Bloggerstyle“ zu Wort.

Um mal ein paar Einblicke in mein Alltagsgeschehen zu geben, während ich freiwillig oder gezwungenermaßen, von daheim aus versuche am Computer- im Homeoffice zu arbeiten oder etwas sinnvolles, Mehrwert – contenthaltiges zu bloggen.

Und dabei Kinder beaufsichtige und bespaße.

Wer es kennt, weiß so vor halb vier 15:30 Uhr braucht man gar nicht ernsthaft in Erwägung zu ziehen, den Laptop auch nur aufzuklappen.

Und nach 21 Uhr fällt man eigentlich tot ins Bett, es sei denn die Kinder sind noch fit, um diese Zeit.

Wann also, soll man arbeiten oder recherchieren, was auch immer. Naja, wir geben uns alle Mühe. Also hier ein paar Sätze, bevor ich endlich richtigen Content bringen kann.. sprich, ich die Ruhe habe ordentlich zu recherchieren. Heute hat es auch Wetter-technisch nichts von „auf den Spielplatz“ gehen, danke heftiger Regenfälle..


Ich erzähle euch mal eine kleine, mir stark in Erinnerung (negativer) Erinnerung gebliebene Anekdote aus meinem reichhaltigen Fundus, aus der Kategorie „warum ich Menschen nicht wirklich mag“.

Ein paar Eingangsinfos vorweg: Meine kleinsten Kinder sind mittlerweile 5 und 10. Als die kommende Episode stattfand, waren sie 3 und 8.

Noch recht jung also, dazu kam damals Kind Nr. 1. schon etwas älter, in Ausbildung und ohne Führerschein.

Für mich, als Alleinerziehende Singlemutter (mein Liebster wohnt, wie ihr schon gemerkt haben dürftet, wenn ihr den Blog verfolgt) immer noch in Russland und da Deutschland und Russland sich hassen, wird dieser Zustand wohl noch eine Weile anhalten.

Für mich also, bedeutete das damals. Kind 1 zur Ausbildung zu fahren und zu holen, wenn aufgrund er örtlichen Gegebenheiten nichts fuhr, was Bus und Bahn entsprach. Was in der Gegend wo wir wohnen, leider mindestens jedes Wochenende der Fall war.

Dazu kam das Kind 1 noch Aufsicht brauchte, dass sie pünktlich zum Schulbus geht und Kind 2 in einen der Nachbarorte, in die Kita, gefahren wird.

Nach der morgendlichen Show, hatte ich dann einen dieser „tollen“ Kurse, mit denen das Jobcenter meint wahllos ausgewählte? Kandidaten in „was auch immer zu vermitteln“ oder was auch immer, egal.

Zumindest, war der Kurs einer von vielen, die ich mir so angetan habe.

Man kann dabei gut „Fallstudien“ machen und die verschiedensten Arten der Menschen Kennenlernen und später drüber bloggen, auch gut.

Leiterin des Kurses, war eine Dame, die im Prinzip das gleiche machte wie ich, was ich anfangs ganz witzig fand, später leider nicht mehr so, als ich tiefere Einblicke in die Denkmuster bekam.

Der Unterschied zwischen uns war, dass ich mich seit meiner Ausbildung zu Krankenschwester und schon vorher mit der Psyche und Seele befasse und das ganze extrem ganzheitlich sehe und sie das ganze eher versucht hat in staatlich verordnete Bahnen zu lenken.

Sie also sagte mir Sachen über mich, die IHRER „Expertenmeinung“, als staatlich eingesetzter Psychotherapeut, in den Kopf kamen.

Und ich habe jetzt zwei Jahre darüber nachgedacht und mit sehr vielen anderen Menschen darüber gesprochen. Diese Expertenmeinung war damals schon falsch und ist es heute immer noch.

Vielleicht blogge ich einmal darüber „warum ihr auf die Meinung einzelner Experten, meistens, einen Fi*k geben könnt“.

Das könnt ihr auch auf Expertengruppen, die alle am selben Tisch sitzen, so leid es mir tut.

Aber das ist meine Einschätzung und Sichtweise nach über 25 Jahren in der Branche.

Man wird stigmatisiert, vorverurteilt. Schublade auf – Mensch rein – Schublade zu. Fertig.

Fragt man mich, halte ich es für sehr bedenklich, dass Schicksal einzelner Menschen in die Hand eines einzelnen Sachbearbeiters oder auch Gutachters zu legen.

Man sieht es ja auch in den Medien, wie oft Gutachter alles tun, außer gut zu achten – darauf WIE sie urteilen.

Zurück zum Thema, laut der Meinung dieser Dame war es also irrelevant, dass ich als alleinerziehende Frau mich morgens erst einmal um 3 Kinder kümmern musste, sie war der Ansicht, dies wäre chaotisch und ich hätte mein Leben nicht im Griff.

Man müsste sein Leben doch klarer strukturieren. uff..

Was sagt man dazu. Ich gar nichts mehr. Außer dass ich dann für meinen Teil, sie kurz zu analysieren begann und beschloss, es wäre der Aufgregung nicht wert.

Aber wisst ihr, worauf ich hinaus will.

WER immer über andere urteilt und seine eigenen Sichtweise in diese Urteile hineinbringt, aufgrund seines eigenen Glaubens, der urteilt immer falsch. Immer! Egal ob Sachbearbeiter, Gutachter, Richter oder was auch immer.

Das macht die ganze so gefährlich, wenn man einer einzelnen Person mehr Macht verleiht als der Situation zuträglich.

Er urteilt ohne je in der Situation gewesen zu sein oder gar die selben Situationen zu kennen.

Ihr wisst schon, Schublade auf usw.

Wisst ihr um das ganze kurz zu machen, ihr wisst ja, nichts was wir anderen entgegen bringen, bleibt vom Universum unbemerkt und ich musste gar nichts dazu sagen.

Am letzten Tag des Kurses wunderte ich mich, wo die Dozentin denn war und man sagte mir, „sie hat einen Unfall gehabt und ihr fabrikneues Auto zu Schrott gefahren. Ihr ist zum Glück scheinbar nichts passiert. Trotz allem, gab es an diesem Tag kein Mitleid.“

Wisst ihr, sie war während des ganzen Kurses, wirklich nicht nett, vielen der Menschen in dem Kurs gegenüber und an dem Tag, sagten alle „ja das war wohl Karma“.

Ich denke auch. Manchmal bestraft uns das Universum, schneller als wir erwarten 😉

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?