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Herbstzeit- Vitaminmangelzeit? Wenn ja, welches denn?

Heute ist unser Wetter, so typisch Deutschlandwetter im Herbst. Und zwar so:

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Fällt euch was auf? Richtig.

Keine Sonne, dunkel, Regen, windig, kalt.

So richtiges „Mistwetter“ eben.

Da nützt auch der, recht abgedroschene Spruch „es gibt kein schlechtes Wetter, nur….“ ihr wisst schon welchen Spruch ich meine, der nützt da nix.

Überlegen wir nun kurz, welches Vitamin uns da fehlen könnte?

Richtig, ein Wohlfühlvitamin, welches hauptsächlich durch Licht und Sonnenschein in unseren Körper gelangt.

Dies ist Vitamin D3. Das 3 steht dafür, dass es im Gegensatz zu Vitamin D1, D2, D4 und D5 im Körper hergestellt werden kann.

Durch, wohlgemerkt Sonneneinstrahlung.

Fun Fact: Wer sich sonnt und danach duscht, hat leider keine Strahlung aufgenommen, da dies mehrere Stunden dauert.

Vitamin D1 bis D5 sind künstlich hergestellte Vitamine, wobei auch ein D3, welches wir kaufen dann logischerweise nicht aus der Sonne entstammt, welche auf unsere Haut traf.

Weiterhin muss ich hinzufügen, dass Vit D3 KEIN Vitamin im eigentlichen Sinne ist, sondern die Vorstufe eines Hormons, welches dann im Körper daraus produziert wird, in Leber und Nieren, dass sogenannte Cholecalciferol.

Da dieses Thema wirklich, so fast einer unendlichen Geschichte gleicht, werde ich mich wirklich kurz fassen. Und einfach mal erwähnen, dass man mittlerweile seinen Vitamin D3 Spiegel, auch ganz locker zu Hause / Per Post testen lassen kann. Sich also nervige Arztbesuche sparen kann, bei einem Arzt, der einem am Ende erzählen will, dass man entweder Vit D3 nicht benötigt, oder der Spiegel „völlig im Normbereich sei“.

Habt ihr schon einmal Euren D3 Spiegel im Blut testen lassen? Ich ja. Ihr müsst euch nur in den Finger picksen, auf eine Karte tippen, dass ganze einpacken und ins Labor schicken. Die Auswertung kommt per Post und Internet.

Wenn man vor hat, seinen Spiegel im Blut testen zu lassen, gilt es zwei Dinge zu beachten. 1. Muss man mindestens eine Woche vorher aufhören künstliches Vitamin D3 einzunehmen und 2. darf man die Blutprobe nicht in die Sonne halten, da das Ergebnis dadurch verfälscht wird.

Wenn man das Ergebnis bekommt (man kann damit auch seine Kinder testen lassen, auch wenn ein großer Teil der Kinderärzte gern erzählt, dass Kinder kein Vitamin D3 brauchen, dass stimmt nicht. Die wenigsten Kinder gehen heutzutage noch so ausführlich lange in die Sonne, dass auch Kinder schon Vitamin D3 Mangel haben – und andere Mängel)

wenn man also das Ergebnis hat und es besteht ein Mangel, sollte man auf alle Fälle zuerst einmal seinen Magnesiumspiegel auf Normallevel bringen, bestenfalls hat man auch hier ein Blutbild. Und darüber Bescheid wissen, dass Vitamin D3 ohne Magnesium fast schon sinnlos ist, einzunehmen.

Es gehört noch ein weiteres Vitamin dazu – K2- welches in guten Präparaten aus der Apotheke mittlerweile hinzugefügt ist. Wenn Ihr Euch das ganze in der Apotheke holt, geht aber nicht davon aus, dass die freundliche Dame hinterm Tresen darüber Bescheid weis.

Die meisten wissen es nicht. Wie leider auch viele Kinderärzte und warnen davor. Weil sie entweder nicht up to Date sind oder aus anderen Gründen nicht Bescheid wissen.

Ich werde euch übrigens keine Produktempfehlung geben, obwohl ich das könnte. Ich empfehle euch, dass ihr euch informiert auf den Seiten der Ärzte, die wirklich darüber Bescheid wissen. Das ist einmal Herr Dr. med von Helden, der in Deutschland die Aufklärerrolle übernimmt und dessen Seite ich jedem empfehle, der auf dem neuesten Stand sein will:

https://www.vitamindservice.de/users/raimund-von-helden

Und Herr Doktor Schweighardt:

https://www.vitamind.net/ueber-uns/

Ich kann es nur noch mal wiederholen, was ich gern und oft sage. Wer sich informiert hat und hat testen lassen und den Mangel beheben will.. Hört bitte nicht auf die veralteten Meinungen uninformierte Menschen, sondern richtet euch nach wissenschaftlichen Expertenerkenntnissen.

Also nehmt genau dass, was ihr benötigt um einen entsprechend hohen Spiegel zu bekommen und sucht euch Menschen, die Bescheid wissen und es selbst so tun oder getan haben.

Schönen Tag und gutes Gelingen

Hilfe – Haarausfall! Was nun?

Zunächst einmal gilt es hier Ruhe zu bewahren und wie so oft eine kritische Ursachenforschung zu betreiben.

Im Zweifelsfall kann man auch hier wieder zum Arzt seiner Wahl gehen, Haus- oder Hautarzt und checken lassen ob eine Mangelernährung oder Krankheit vorliegt, ein Hormonungleichgewicht besteht, welches oft eine der ersten Ursachen für Haarausfall ist.

Ohne die entsprechende Kenntnis, kann man im Normalfall keine vernünftige Therapie machen, sofern denn eine möglich ist und man therapiert sich selbst „ins Blaue hinein“ das bedeutet, man betreibt oft mehr „Geld zum Fenster hinauswerfen“, als denn den Erhalt seiner Haarpracht.

Ein Blutbild beim Arzt sollte schnell zeigen was Sache ist, denn die häufigsten Ursachen von Haarausfall zeige ich euch nun.

Haarausfall ist oft nur ein SYMPTOM einer anderen, bis dahin unentdeckten Erkrankung oder Mangelernährung.

Ursachen für Haarausfall

Zunächst einmal sei bemerkt, dass uns immer Haare ausfallen.

Vor allem gibt es völlig normalen „Fellwechsel“, ja, wie der den wir von unseren Haustieren kennen, saisonal bedingten Haarausfall.

Der basiert beim Menschen darauf, dass im Sommer zum Schutz der Kopfhaut mehr Haare nachwachsen, welche im Herbst mit nachlassendem Sonnenlicht wieder ausfallen.

Sollten uns allerdings dauerhaft mehr als einhundert Haare am Tag vom Kopf rieseln und es bilden sich lichte Stellen, kahle Flecken und es wächst rein optisch nichts nach, dann sprechen wir von Haarausfall.

Echter Haarausfall, ohne entsprechend schnelle Therapie (Arzt oder Heilpraktiker) ist dauerhaft und nur sehr schwer, bis gar nicht umkehrbar. Deswegen sagte ich, geht erst einmal zum Arzt und lasst ein Blutbild machen. Oft erkennt der Arzt schon die Ursachen, sei es ein Eisenmangel oder ein Hormonungleichgewicht und kann euch entsprechende Medikamente geben.

Man kann eigentlich auch noch unterscheiden zwischen Haarausfall bei Frauen und bei Männern, ich versuche es zusammen zu fassen.

Eine kurze Auflistung der häufigsten Ursachen, jetzt aber.

  • Nährstoffmangel– der Haarausfall sehr oft kommt erst ein paar Monate später! Und kann ein Mangel an Spurenelementen, Mineralstoffen und Vitaminen sein.

Die da wären Eisen, Zink, Selen, Vitamin B, Vitamin C, Vitamin D3, Biotin, Calcium und vermutlich noch so einiges mehr, wie etliche Aminosäuren.

Es fehlen des weiteren vermutlich Kollagen und Hyaluronsäure und vieles mehr. Die Liste ist unglaublich lang und beruht darauf, dass unser Körper ein komplexer Organismus ist, der von allen Teilen ein bischen braucht um komplex funktionieren zu können.

Fehlen einzelne Aufbaustoffe, wirft er zuerst das ab, was er nicht unbedingt benötigt. Das sind dann oft die Haare

Body-Fact: Ein Blick aufs Periodensystem der Elemente, zeigt woraus wir bestehen.

Da ich nicht im Physikbuch meines Sohnes herummalen wollte, hier ein Bild aus dem Internet. Link dazu: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2010/daz-13-2010/des-lebens-elemente

Wie man daran erkennen kann, besteht auch der Mensch aus allen Elementen, aus denen auch alles andere besteht.

Ich weise mal dezent darauf hin, dass F steht für Fluor und oh Schreck, es kommt natürlich in unserem Körper vor, wenn auch als Spurenelement. Aber es ist da und es wäre toll, wenn man ein Blogger diesen Fakt beachten würde, bevor er losschreibt.

Zurück zum Thema Haarausfall infolge Mangel.

Wie wir sehen, kann es im Prinzip an allem oder vielem mangeln und unser Körper versucht Ressourcen zu sparen indem er Dinge wegwirft, die er nicht essenziell benötigt.

Erst Haare und dann Wimpern und später die Zähne, was tatsächlich auch durch Mängel geschehen kann. Wobei ich fast denke, dass der Großteil der Menschen das weiß.

  • Hormonungleichgewicht das kann auch, wie der Mangel an allem möglichen, Männer und Frauen betreffen und gehört in medizinische Erstbehandlung.
  • Schwangerschaft, Stillzeit man kennt das oft. In der Schwangerschaft hat man megatolles Haar und kaum ist das Kind da, fallen sie aus. Hier sind oft die Hormone schuld und es dauert nicht lange und reguliert sich von selber. Hauptsache hier ist die vernünftige Ernährung und eventuelle Vitamine die der Arzt dann empfehlen kann.
  • Krankheiten bei denen die Haare verloren gehen, dazu muss ich nichts weiter sagen, das kann nicht nur Krebs sein, sondern auch bei schweren Hauterkrankungen verlieren die Betroffenen oft ihre Haare
  • mechanische Belastungen – Lange Haare nass kämmen — Haarausfall, Haare zu straff zusammen binden, Haarausfall oder Geheimratsecken können entstehen, zu viel Hitze beim glätten oder föhnen. Haarausfall kann entstehen

Jetzt hab ich gerade ein typisches Bloggerproblem. Der erste Teil stand eine Weile unter Entwürfe und ich habe ihn intuitiv geschrieben und will nun weiter machen, habe mir aber keine Notizen gemacht und weiss nicht mehr, was ich noch schreiben wollte ^^

Ich denke ich werde das Thema Haarausfall hier abschließen und freue mich, wenn ihr Fragen dazu habt, dass ihr sie in die Kommentare schreibt.

Denkt immer dran, wahre Schönheit kommt von INNEN!

Äußerlichkeiten vergehen, Charakter bleibt.